3.-FULGENTIS-AUCTOR-AETHERIS

MMM

(Nach einem Text aus dem 5. / 7. Jahrhundert)

MMM

Schöpfer des lichten Himmels du, den Mond hast du als Licht der Nacht,

die Sonne für den Lauf des Tags auf fest umrissne Bahn gebracht.

Nun wird die schwarze Nacht verscheucht, wiedergeborn der Erden Pracht.

Des Herzens neue Lebenskraft zu guten Taten uns anfacht.

MMM

Der wieder neu geschenkte Tag mahnt uns, dass uns dein Lob ertön;

des Himmels lieblich Angesicht macht unsre Herzen fromm und schön.

So lasst uns meiden die Gefahr, der Geist trenn sich vom bös Gedröhn,

das Gute halt das Leben rein, die Zung soll nicht dich Gott verhöhn.

MMM

Beschließt die Sonne dann den Tag, so mög der Glaube tief erglühn,

die Hoffnung ruft zur Liebe auf und diese lässt uns mit dir ziehn.

Gewähr dies, milder Vater, du, und du Gesalbter, der erschien

zusammen mit dem Tröstergeist, ewig herrschend, mild und kühn.

MMM

(Felix C. Studer)

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2.-DIE-SPINNEN,-DIE-ANTHROPOSOPHEN!

mmm 
Die Anthroposophen, so nett sie alle sein mögen,
rollern sich nicht nur die Achselhöhlen mit Weleda-Deos,
sondern sind auch davon überzeugt,
dass ihr (Halb-)Gott Rudolf Steiner
- unter anderen -
auch als Thomas von Aquin,
Aristoteles
und Enkidu im alten Babylonien
gelebt hat.
(Abstruser geht's nimmer; nächstens mehr!)
MMM
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MMM
War Rudolf Steiner vor Zeiten der tiermenschliche Halbgott Enkidu?
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1.-UNE-DEFLORATION-PROFESSIONNELLE

Da ist weißes Papier  – jungfräulich, gewissermaßen -  und wartet auf mich, den Befruchter. Excusez: Une défloration professionnelle…   Ich komme, ja, ich komme, du Papier, mein Inneres wird auf dich ausfließen, dich erleuchten, die schön machen! Werde meine Partnerin, mein Partner, wie auch immer, auch wenn  – oder eben deshalb –  du ein Neutrum bist!

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